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Rechnung mit Mehrwertsteuer online erstellen

Füll das Formular aus, leg den MwSt.-Satz fest und lade ein PDF herunter, in dem die Mehrwertsteuer schon für dich berechnet ist. Ohne Anmeldung, ohne Installation.

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Was eine Rechnung zur Umsatzsteuerrechnung macht

Eine Rechnung mit Mehrwertsteuer ist eine ganz normale Rechnung, auf der die Steuer so ausgewiesen ist, dass dein Kunde sie als Vorsteuer abziehen kann. Sie nennt beide Unternehmen, enthält deine USt-IdNr. und schlüsselt den Betrag in Nettopreis, MwSt.-Satz, berechnete Mehrwertsteuer und Gesamtbetrag auf. Bist du umsatzsteuerlich registriert, verschickst du genau dieses Dokument. Wenn nicht, schickst du eine normale Rechnung ganz ohne MwSt.-Zeile.

Im Vereinigten Königreich, in Irland und in weiten Teilen des Commonwealth heißt dasselbe Dokument oft „VAT tax invoice“ oder einfach „tax invoice“. Der Name ändert sich, die Aufgabe nicht: Es ist der Beleg, mit dem dein Kunde die Vorsteuer abziehen und das Finanzamt sie mit deiner Steuererklärung abgleichen kann.

Normale Rechnung im Vergleich zur Rechnung mit Mehrwertsteuer
Normale RechnungRechnung mit MwSt.
Deine USt-IdNr.–✓
MwSt.-Satz und -Betrag–✓
Netto- und BruttobetragNur Gesamtbetrag✓
USt-IdNr. des Kunden–Bei grenzüberschreitenden B2B-Umsätzen

So wird die Mehrwertsteuer auf einer Rechnung berechnet

Die MwSt.-Zeile ist immer der Nettobetrag mal Steuersatz. Ändere die Zahlen und probier es aus.

Zähl die Positionsbeträge zusammen, um die Nettozwischensumme zu erhalten, multipliziere sie mit dem MwSt.-Satz und addiere das Ergebnis, um auf den zu zahlenden Betrag zu kommen. Der Editor oben erledigt das schon beim Tippen, aber es hilft zu wissen, was die einzelnen Zahlen auf der Rechnung bedeuten, bevor du sie verschickst.

Entscheide dich für eine Rundungsmethode und bleib dabei. Am gängigsten ist es, die Mehrwertsteuer einmal auf die Zwischensumme zu runden. Das liefert auch das sauberste Ergebnis.

Netto
€1,500.00
MwSt. 21%
€315.00
Zu zahlender Betrag
€1,815.00

1,500.00 × 21% = 315.00

Was eine Rechnung mit Mehrwertsteuer enthalten muss

  • Deine USt-IdNr.Steht auf jeder Rechnung mit Mehrwertsteuer. Ohne sie kann dein Kunde die Vorsteuer nicht abziehen.
  • Die USt-IdNr. deines KundenErforderlich bei Verkäufen an Unternehmen in einem anderen EU-Land und in einigen Ländern auch bei Inlandsverkäufen.
  • Der angewandte SteuersatzAls Prozentsatz neben der MwSt.-Zeile angegeben, zum Beispiel 21 %.
  • Der MwSt.-BetragAls konkreter Betrag ausgewiesen, damit der Empfänger nicht selbst rechnen muss.
  • Netto- und BruttobetragDer Betrag ohne Mehrwertsteuer und der zu zahlende Betrag inklusive Mehrwertsteuer.
  • Das LeistungsdatumWann die Waren oder Leistungen geliefert wurden, falls das vom Rechnungsdatum abweicht.
  • Eine Begründung, wenn keine Mehrwertsteuer berechnet wirdSteuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, Steuerbefreiung oder Nullsatz, jeweils mit Rechtsgrundlage.
Welche Angaben jede Rechnung braucht, ob mit oder ohne Mehrwertsteuer, erfährst du unter Pflichtangaben auf einer Rechnung.

Rechnungsstellung mit Mehrwertsteuer, wenn dein Kunde im Ausland sitzt

Wo dein Kunde sitzt und ob er ein Unternehmen ist, entscheidet darüber, was in der MwSt.-Zeile steht.

Kunde im eigenen Land

Berechne die Mehrwertsteuer zum Steuersatz deines Landes. Die Rechnung weist den Satz, den MwSt.-Betrag und deine USt-IdNr. aus.

Netto 1,500.00MwSt. 21% 315.001,815.00

Geschäftskunde in einem anderen EU-Land

In der Regel wird keine Mehrwertsteuer berechnet: Dein Kunde führt sie im Reverse-Charge-Verfahren ab. Gib beide USt-IdNrn. an, setz den Satz auf 0 % und füge einen Hinweis wie „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, Artikel 196 MwSt-Systemrichtlinie“ hinzu. Prüfe die USt-IdNr. vorher.

Netto 1,500.00MwSt. 0%1,500.00

Privatkunde in einem anderen EU-Land

Sobald deine grenzüberschreitenden Verkäufe an Verbraucher 10.000 € im Jahr übersteigen, werden Waren und digitale Dienstleistungen mit dem Steuersatz des Kunden besteuert. Gemeldet wird das in der Regel über den One-Stop-Shop (OSS).

Netto 100.00MwSt. 20% (FR) 20.00120.00

Rechnungen mit Mehrwertsteuer in einer anderen Währung

Du kannst in jeder Währung abrechnen. Wird aber Mehrwertsteuer berechnet, muss der MwSt.-Betrag auch in der Währung des Landes angegeben werden, in dem sie geschuldet wird. Verwende dafür den Wechselkurs der Europäischen Zentralbank oder deiner Steuerbehörde zum Rechnungsdatum.

Füge im Editor unter den Summen einen Wechselkurs hinzu. Die Rechnung weist dann die Mehrwertsteuer und den Gesamtbetrag zusätzlich in deiner zweiten Währung aus, direkt unter den ursprünglichen Beträgen.

ZwischensummeUSD 1,500.00
MwSt. 21%USD 315.00
GesamtbetragUSD 1,815.00
1 USD = 0.92 EUR
MwSt. (EUR)EUR 289.80
Gesamtbetrag (EUR)EUR 1,669.80

Mehrwertsteuer-Regelsätze in der EU

Der Regelsatz in jedem Mitgliedstaat. Für einige Waren und Dienstleistungen gelten ermäßigte Sätze.

  • Österreich20%
  • Belgien21%
  • Bulgarien20%
  • Kroatien25%
  • Zypern19%
  • Tschechien21%
  • Dänemark25%
  • Estland24%
  • Finnland25.5%
  • Frankreich20%
  • Deutschland19%
  • Griechenland24%
  • Ungarn27%
  • Irland23%
  • Italien22%
  • Lettland21%
  • Litauen21%
  • Luxemburg17%
  • Malta18%
  • Niederlande21%
  • Polen23%
  • Portugal23%
  • Rumänien21%
  • Slowakei23%
  • Slowenien22%
  • Spanien21%
  • Schweden25%
Steuersätze ändern sich. Prüfe den aktuellen Satz bei der nationalen Steuerbehörde, bevor du dich darauf verlässt.

Fragen zur Rechnung mit Mehrwertsteuer

Nur wenn du umsatzsteuerlich registriert bist. Registrierte Unternehmen in der EU müssen bei Verkäufen an andere Unternehmen eine Rechnung mit Mehrwertsteuer ausstellen, meist auch dann, wenn ein Privatkunde danach fragt. Liegst du unter der Registrierungsschwelle deines Landes und bist nicht registriert, stellst du normale Rechnungen ohne Mehrwertsteuer aus.
Rechtlich ist das erlaubt, solange die Rechnung Nettobetrag und Mehrwertsteuer für jeden Steuersatz getrennt ausweist. Der Editor hier verwendet einen Steuersatz pro Rechnung. Bei gemischten Sätzen stellst du also für jeden Satz eine eigene Rechnung aus.
Lass den MwSt.-Betrag auf null, gib beide USt-IdNrn. an und füge einen eindeutigen Hinweis hinzu: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, Artikel 196 Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie“ für Dienstleistungen oder „Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung, Artikel 138 Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie“ für Waren. Prüfe die Nummer deines Kunden vor dem Versand mit dem USt-IdNr.-Prüfer.
Meistens nicht. Warenexporte verlassen die EU mit 0 % Mehrwertsteuer, und die meisten Dienstleistungen für Unternehmen außerhalb der EU fallen nicht unter die EU-Mehrwertsteuer. Die Rechnung weist daher 0 % aus, mit einem kurzen Hinweis auf den Grund. Ortsgebundene Leistungen, etwa Veranstaltungen oder Immobilien, folgen eigenen Regeln.
Nein. Eine Quittung bestätigt, dass bezahlt wurde. Eine Rechnung mit Mehrwertsteuer fordert die Zahlung an und dokumentiert die Steuer. Einige Länder erlauben für Kleinbeträge, meist zwischen 100 € und 400 €, eine vereinfachte Rechnung, die Geschäfte oft als Kassenbon aushändigen.
Ja. Gib unter den Summen einen Wechselkurs ein, dann weist das PDF die Mehrwertsteuer und den Gesamtbetrag zusätzlich in der zweiten Währung aus. So verlangen es die EU-Regeln für Rechnungen mit Mehrwertsteuer in Fremdwährung.